Echt. Bunte und Soziale Stadt.

Kernpunkt grüner Politik ist seit jeher die Gleichberechtigung aller Menschen und die Arbeit gegen jegliche Form von Diskriminierung.

Alltagsdiskriminierung begegnet vielen Menschen auch in Lüneburg: Frauen, Menschen mit Behinderung, LGBTQ*-Personen, People of Colour und weiteren. Ich werde für eine offene, tolerante und vielfältige Kommune eintreten und jeder Art von Diskriminierung entgegenwirken. Die Gemeinwesenarbeit ist weiter auszubauen und neben der Perspektive der Senioren auch die der Jugend in die politischen Beratungen mit einzubeziehen.

Was bedeutet das konkret?

Arbeit für das Gemeinwesen.

  • Die soziale Arbeit der Stadt unterstütze ich ausdrücklich und werde sie bestmöglich fortsetzen und ausbauen! Hierbei ist auch der Blick auf die Altersarmut zu richten und mit aufsuchender Sozialarbeit entgegenzuwirken. Zur Stärkung der Statdtteile sind dort Begegnungsräume und beratende Angebote anzusiedeln.
  • Die Feuerwehr ist eine der ältesten Schutz- und Hilfsorganisation der Bürgerschaft. Den Kameradinnen und Kameraden gilt höchste Anerkennung für ihr Engagement, Aus der Erfahrung als oberste Dienstherrin der Feuerwehr der Samtgemeinde Amelinghausen ist mir die Notwendigkeit einer adäquaten Ausstattung der Wehren bewusst. Nur so sind die Aufgaben des Brandschutzes – der Rettung von Leben, Hab und Gut – zu erfüllen. Letztlich geht es dabei auch um den Schutz der Einsatzkräfte vor Ort. Daher werde ich mich auch künftig für eine zeitgemäße Ausstattung der Wehren stark machen.
  • Sozialverbände, Kirchen- und Religionsgemeinschaften sowie freie Initiativen haben zu mancher menschlichen Notsituation häufig einen anderen Zugang als die amtliche Sozialarbeit. Daher ist hier ein Austausch für die alltägliche Arbeit sehr bedeutsam. Die Erfahrungen und Vorschläge aus ihrer Gemeinwesenarbeit werde ich daher mit einbeziehen.

Gemeinsam gegen Rechtsradikalismus.

Ich unterstütze zivilgesellschaftliche Initiativen im Kampf gegen Rassismus und rechte Hetze. Auch hier in Lüneburg gilt: klare Kante gegen Rechts!

  • Deshalb will ich alle gesellschaftlichen Gruppen und Initiativen fördern, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit mit friedlichen Mitteln stellen.
  • Ich werde dem Rat die Einrichtung einer Stelle zur Beratung für Betroffene von Rassismus, Antisemitisus, Hass uns Hetze vorschlagen.

Lüneburger Neubürger*innen herzlich willkommen heißen.

Die Unterstützung von Geflüchteten und Neubürger*innen mit Migrationsgeschichte hat durch die Pandemie gelitten und braucht neuen Schwung. Die bisherigen Maßnahmen sollen evaluiert und den aktuellen Bedingungen und Bedürfnissen angepasst werden. Menschenunwürdige Unterbringungen darf es nicht geben. Der sichere Hafen Lüneburg ist nachvollziehbar umzusetzen. Meine Ziele:

  • Alle Menschen haben ein Recht auf umfassenden und unbürokratischen Zugang zu medizinischer Versorgung. Dies werde ich weiter im Blick halten.
  • Sprache ist der Schlüssel zur erfolgreichen Integration. Die Mehrsprachigkeit in Schulen, Kindergärten, der Verwaltung und im ÖPNV ist bestmöglich zu erhöhen.
  • Der Einsatz des Ehrenamtes bei der Flüchtlingsarbeit ist essenziell wichtig und nicht genug wertzuschätzen! Hier braucht es eine Stärkung der ehrenamtlich aktiven Bürger*innen, die eine so wertvolle Arbeit leisten. Zugleich können wir diese zum Teil auch belastende Arbeit nicht nur auf das Ehrenamt abwälzen.
  • Die Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat ist weiter fortzusetzen und auszubauen und dieses Gremium zu stärken. Es gilt, mit den Betroffenen zu sprechen, zuzuhören und sie zu beteiligen, um die Probleme in der Integration zu identifizieren und lösen zu können. Zudem sollen auch spezielle Quereinsteigerprogramme für Menschen mit Migrationshintergrund in der Verwaltung genutzt werden.
  • Ich möchte eine spezielle Unterstützung von Sportvereinen einrichten, die ein integratives Programm anbieten.

Mitbestimmung von Jugendlichen.

Lüneburg braucht mehr Projekte, bei denen junge Menschen demokratische Prozesse erleben und sich mit politischen Akteur*innen austauschen können. Meine Ziele:

  • die Einrichtung eines Jugendzentrums in der Stadtmitte. Das neue Bausteinkonzept der Stadt mit den Möglichkeiten verschiedener Treffpunkte für die Jugend ist nicht ausreichend.
  • die Einführung eines Jugendparlaments oder Belebung der Beteiligungsstrukturen in Abstimmung mit dem Stadtjugendring. Ziel ist, den Stimmen von Kindern und Jugendlichen eine Wirkungsmacht zu geben, bei allen Themen, die aus ihrer Sicht bedeutsam sind.
  • eine bedarfsgerechte Finanzierung des Stadtjugendringes und anderer Projekte, die sich für Beteiligung von Jugendlichen stark machen.

Gleichberechtigung aktiv gestalten.

Diversität und Gleichstellung sind Querschnittthemen, die in allen gesamten Politikbereichen zu beachten und immer zusammen zu denken sind.  Denn Politik ist auch heute noch mehrheitlich von Männern geprägt, auch in unserer Stadt. Dadurch werden häufig Bedürfnisse von Frauen und anderen Identitäten übersehen und diese strukturell benachteiligt. Ich möchte erreichen, dass in der Politik und im öffentlichen Leben diese spezifischen Bedarfe mitgedacht werden. Meine Ziele:

  • Dafür ist das Gleichstellungsbüro der Hansestadt personell und finanziell aufzustocken.
  • Das Frauenhaus soll erweitert werden. Ich unterstütze die Pläne zur Einrichtung eines Frauenschutzzentrums, in dem die verschiedenen Beratungen für Frauen mit Gewalterfahrungen gemeinsam mit dem Frauenhaus angesiedelt werden. Diese Pläne gilt es rasch und verbindlich umzusetzen.

Queere Menschen unterstützen und sichtbar machen.

Immer noch werden LGBTQ*-Menschen häufig angefeindet und benachteiligt. Solche Anfeindungen dürfen keinen Platz in unserer Stadt haben.
Mein Ziel:

  • Ich strebe Maßnahmen an, mit denen klar wird, dass die Aspekte Geschlecht und sexuelle Orientierung keinen Einfluss auf soziale Teilhabe haben dürfen. Diese Maßnahmen sollen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und queeren Gemeinschaft konzipiert und umgesetzt werden.
    Beispielweise könnte die Verwaltung hierfür einen runden Tisch mit Bildungsträgern, Jugend- und Beratungseinrichtungen initiieren.
    Auch die Benennung einer Straße nach dem ersten schwulen Heidekönig Leo Baum wäre ein passendes Zeichen für die bunte und offene Haltung unserer Stadt.

Bei allen oben genannten Aspekten kann der Sport eine wesentliche Rolle spielen. Die Förderung des Sports ist ein zentraler Punkt meiner Politik. Weiteres bei Echt. Lebendige Stadt.