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Innenstadt & Stadtteile

Lebendige Quartiere für alle Generationen.

Die Lüneburger Innenstadt ist weit über die Grenzen Niedersachsens und Deutschlands hinaus bekannt. Sie ist Sinnbild für einen gelingenden Städtetourismus und einen attraktiven Einzelhandel mit vielen inhabergeführten Geschäften. Dies zeigt auch das letzte Rekordhoch bei den Übernachtungszahlen – plus 23 % im Vergleich zur Zeit von vor der Corona-Pandemie. Zudem erfüllt die Innenstadt als Oberzentrum ihren Versorgungsauftrag für die gesamte Region.

Die Lüneburger Innenstadt ist wie alle Innenstädte in Deutschland aktuell mit dem Strukturwandel im Einzelhandel konfrontiert. Auch wenn der Leerstand etwas zurückgeht, dürfen wir nicht nachlassen, Geschäftsansiedlungen in der Innenstadt zu unterstützen. Sicherheit, Sauberkeit und Aufenthaltsqualität sind weitere Themen. Bei allen Problemen und berechtigter Kritik sollten wir unsere Innenstadt nicht schlecht reden. Insbesondere im Vergleich zu vielen anderen Innenstädten kann sie sich nämlich wirklich sehen lassen.

Lüneburg ist aber mehr als die Innenstadt. Denn alle Stadtteile prägen unsere Stadt. Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Charakter, seine Vorzüge und Herausforderungen. Gerade diese Vielfalt möchte ich weiter sichern und fortentwickeln. Die Stadtteilarbeit nimmt dabei eine zentrale Rolle ein: Hier begegnen sich Menschen, tauschen sich aus und gestalten ihr Lebensumfeld.

Bisher erreicht:

  • Sanierung und Neu-Eröffnung des Gradierwerks im Kurpark
  • Ausbau der öffentlichen, kostenlosen WC-Anlagen (z. B. Sülzwiesen, Reichenbachstraße, Rathaus)
  • Einführung des „StadtWC“ und der „Stillfreundlichen Orte“ mit Website
  • Grüne Oasen & Stadtmobiliar, Trinkwasserspender
  • neues Jugendzentrum in Stadtmitte
  • Eröffnung je eines neuen Stadtteilhauses in Kaltenmoor und in Oedeme
  • Dialograum Innenstadt
  • Stärkung kultureller Räume & Umgestaltung Glockenhof
  • neue Winterbeleuchtung
  • Ankauf der zentralen Leerstandsimmobilie am Markt
  • kostenlose Innenstadt-Shuttle-Busse zu den Adventssamstagen und verkaufsoffenen Sonntagen
  • Anbindung an den kostenlosen Heide-Shuttle
  • erste Polleranlage mit Kennzeichenerfassung an der Neuen Sülze & Pollerkonzept
  • Absicherung von Veranstaltungen durch mobile Sperren
  • Aufbau eines kommunalen Ordnungsdienstes
  • Weiterentwicklung des Runden Tisches „Sicherheit in der Stadt“
  • Einführung einer Alkoholverbotszone am Sande
  • Vorbereitung eines Kontakt-Cafés als Tagesaufenthalt mit dem Landkreis
  • Ausweitung der aufsuchenden Sozialarbeit
  • Forschungsauftrag über die „Szene“ in der Innenstadt
  • Positivbeispiel im Impulspapier „Zentren-SOS“ von DEHOGA & IHK Niedersachsen
  • Einrichtung einer Website über unsere Stadtteile

Weiter: Kurs halten!

Ich werde die Entwicklung unserer Innenstadt weiter unterstützen – mit einem lebendigen Mix aus Einzelhandel, Wohnen, Kultur und hoher Aufenthaltsqualität, der Menschen anzieht und Räume für Begegnung schafft. Dazu gehört auch, dass wir den Pavillon im Wasserviertel zu einem öffentlichen WC umbauen und die Konzepte „StadtWC“ und „Stillfreundliche Orte“ auf weitere Betriebe ausweiten. Mein Dank gilt allen, die diese Projekte bereits heute ermöglichen.

Gleichzeitig setze ich mich dafür ein, dass wir in unserer Innenstadt und den angrenzenden Quartieren den sozialen Frieden wahren. Der Kommunale Ordnungsdienst ist dafür weiter auszuweiten. Doch ordnungsrechtliche Maßnahmen sind immer reaktiv. Wir müssen die Menschen im Blick behalten. Deshalb brauchen wir auch präventive Maßnahmen und eine Ausweitung des Streetworkings – zusammen mit bedarfsgerechten, wirkungsorientierten, aufeinander abgestimmten Hilfsangeboten für Menschen in sozialen Notlagen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die konsequente Umsetzung des Poller-Konzeptes, das in seiner ersten Entwicklungsstufe an der Neuen Sülze für klare Regeln und sichere Zufahrtsstrukturen sorgen wird. Die ausstehenden Poller in der Bardowicker Straße, Rosenstraße/An den Brodbänken, Bei der St. Johanniskirche und der Roten Straße müssen schnellstmöglich umgesetzt und das Pollerkonzept ausgeweitet werden. So schaffen wir verlässliche Rahmenbedingungen für Anlieger, Gewerbetreibende und Einsatzkräfte – und gleichzeitig mehr Sicherheit für alle, die sich in der Innenstadt bewegen.

Mit Blick auf die Stadtteil- und Quartiersarbeit werde ich bürgerschaftliches Engagement unterstützen und die weitere Vernetzung in den Quartieren fördern. Als Basis sollen die Stadtteilhäuser dienen, die ggf. ertüchtigt und erweitert werden müssen. Denn eine zentrale Aufgabe wird sein, die Stadtteilhäuser zu lebendigen Zentren für alle dort lebenden Menschen zu machen, in denen sie sich austauschen und begegnen – jung und alt. Dazu möchte ich das Stadtteilmanagement stärken und bedarfsgerecht ausbauen (siehe auch Soziale Teilhabe).

Mach mit!

Du möchtest mich im Wahlkampf unterstützen? Ob beim Flyern, Diskutieren oder Teilen – gemeinsam machen wir Lüneburg lebenswerter.