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Soziale Teilhabe

Teilhabe für alle – unabhängig von Herkunft und Lebenslage.

Für eine lebendige, demokratische und gerechte Stadtgesellschaft müssen alle Menschen in unserer Stadt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können – egal, woher sie kommen, woran sie glauben, wen sie lieben und in welcher Lebenslage sie sind. In unserer wachsenden Stadt brauchen wir vielfältige soziale Angebote, damit das Zusammenleben gut funktioniert. Teilhabe gelingt nur, wenn Menschen in schwierigen Lebenslagen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Nur, wer ein verlässliches Maß an sozialer Sicherheit erfährt, hat die Freiheit und die Kraft, sich einzubringen und sein Leben und auch unsere Stadt aktiv mitzugestalten. Schließlich zeigt sich die Stärke einer Gesellschaft daran, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht.

Hier haben wir bereits einiges auf den Weg gebracht, auch bei der Aufnahme und Integration zahlreicher geflüchteter Menschen. Dies ist auch durch eine enorme ehrenamtliche Unterstützung gelungen. Ich danke allen, die sich hier eingebracht haben und auch weiter engagieren.

Bisher erreicht:

  • Konzept zum Neubau des Frauenhauses, gemeinsam mit der Marianne-Bock-Gedächtnisstiftung und Verein Frauen helfen Frauen e.V.
  • Eröffnung der inklusiven Skateranlage auf den Sülzwiesen
  • Vorbereitung einer „Toilette für alle“ (barrierefreies WC mit Wickelmöglichkeit für erwachsene Menschen)
  • Stärkung der Sichtbarkeit der queeren Community in der Stadt, durch anlassbezogene Beflaggung und z. B. die Wahl des schwulen Heidekönigs im Rathaus
  • Auftrag eines Forschungsprojekts zur „Szene” in der Innenstadt
  • Anmietung eines Hauses in der Schießgrabenstraße für einen Tagesaufenthalt (mit dem Landkreis) und für Wohnangebote für Menschen in prekären Lebenslagen
  • Konzeption und Vergabe der Sozialraumanalyse in Kaltenmoor als Grundlage weiterer Planungen
  • Neustrukturierung des Integrationsbeirates (mit dem Landkreis)
  • Etablierter Austausch der Verwaltung mit dem Seniorenbeirat und weiteren Akteuren
  • Verankerung von Sozialplanung, Schulentwicklungsplanung sowie Kinder- und Jugendhilfeplanung in der Verwaltung
  • Aufbau der Koordinierungsstelle Teilhabe, Antidiskriminierung und Extremismusprävention unter dem Dach des Gleichstellungsbüros in der Verwaltung

Weiter: Kurs halten!

Unsere Stadt wächst und verändert sich – damit stehen wir vor vertrauten und neuen Herausforderungen, etwa dem demografischen Wandel. Deshalb möchte ich die soziale Infrastruktur in Lüneburg so weiterentwickeln, dass alle Menschen davon profitieren, wenn sie Unterstützung brauchen. Das gilt für Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und Familien ebenso wie für Menschen mit Beeinträchtigungen, mit Zuwanderungsgeschichte oder in sozialen Notlagen.

Der Aufbau eines integrierten Sozialplanungssystems auf einer verlässlichen Datengrundlage ist dafür zentral. Nur so können wir bestehende Angebote mit den tatsächlichen Bedarfen abgleichen und unsere Ressourcen dort einsetzen, wo sie die größte Wirkung entfalten. Ein regelmäßiger Austausch mit den relevanten Akteuren und Stakeholdern ist dafür unerlässlich. Die begonnenen Beteiligungs- und Dialogformate – etwa mit dem Seniorenbeirat – werden wir deshalb fortführen und auf weitere Gruppen ausweiten.

Ich setze mich dafür ein, das Gesamtkonzept Wohnungslosigkeit weiterzuentwickeln, die Präventionsstelle Wohnraumsicherung zu stärken und die Aufsuchende Sozialarbeit auszubauen. Ebenso wichtig ist mir, Aufklärung, Information und Beratung über Umfang und Inhalte von Sozialleistungen zu verbessern. Lüneburg soll sich zu einer alters- und demenzfreundlichen Kommune weiterentwickeln, in der Menschen durch Digitalisierung, soziale Netzwerke und alternative Wohnformen wie generationenübergreifende Wohnkonzepte und Wohn-Pflege-Gemeinschaften ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Pflegeeinrichtungen möchte ich durch kultur- und gendersensible Pflege stärken; die Planungen des Landkreises zum Aufbau eines Welcome Centers für internationale Fachkräfte unterstütze ich ausdrücklich und werde mich weiterhin für die dafür notwendige Infrastruktur einsetzen – von Pflegeeinrichtungen über familienentlastende Dienste bis hin zu einer personellen Stärkung des Senioren- und Pflegestützpunkts. Darüber hinaus strebe ich eine noch stärkere Beteiligung von Menschen mit Behinderungen an, unter anderem durch die Einrichtung einer gemeinsamen Geschäftsstelle mit dem Landkreis. Schließlich möchte ich einen kommunalen Fachplan Gesundheit erarbeiten, der den Ausbau niedrigschwelliger Angebote in den Stadtteilen und die Weiterentwicklung der Regionalen Gesundheitskonferenz umfasst.

Gleichzeitig sollen die Stadtteilhäuser zu noch lebendigeren Begegnungs-, Beratungs- und Bildungszentren werden, die Angebote für alle Altersgruppen bündeln und Menschen ermutigen, ihre Lebensbedingungen aktiv mitzugestalten. Dazu gehören auch die bereits bestehenden gesundheitsbezogenen Beratungsangebote, wie sie in Kaltenmoor erfolgreich praktiziert werden.

Bei allem werde ich mich entschieden gegen Verdrängung und Stigmatisierung von Menschen einsetzen und zugleich den Schutz vulnerabler Gruppen vor Gewalt und Naturereignissen stärken, durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung entsprechender Schutz- und Vorsorgepläne.

Mach mit!

Du möchtest mich im Wahlkampf unterstützen? Ob beim Flyern, Diskutieren oder Teilen – gemeinsam machen wir Lüneburg lebenswerter.