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Klimaschutz & Energie

Klimaneutrales Lüneburg – sozial gerecht umgesetzt.

Der kommunale Klimaschutz ist für die Erreichung der globalen Klimaziele von herausragender Bedeutung. Daher hat sich die Hansestadt verpflichtet, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Das ist deutlich vor den Vorgaben von Land, Bund und EU und damit ein sehr ambitioniertes Ziel. Doch solche Ziele braucht es, denn Klimaschutz wirkt nicht rückwirkend. Dafür ist z. B. die Strom- und Wärmeversorgung durch regenerative Quellen stark ausgebaut worden.

Bisher erreicht:

  • Beitritt zum Klimaentscheid Anfang 2022
  • Kommunale Wärmeplanung frühzeitig beschlossen
  • Unterstützung und Beschleunigung der Wärmewende durch Teilnahme am Projektvorhaben Wärme-ZIEL
  • Planung für Großwärmepumpe an der Kläranlage Lüneburg mit AVACON & AGL
  • Unterstützung des Pilotprojekts der AVACON zur Wärmegewinnung aus Trinkwasser am Wasserwerk
  • Planung von 2 Freiflächen-PV-Anlagen
  • PV-Strategie für kommunale Gebäude
  • Klimaschutz im Bau: Auszeichnung als „Klimaaktive Kommune“ mit Anne-Frank-Hort in Kaltenmoor als bundesweit erstes öffentliches Cradle-to-Cradle-Gebäude in Lehm-Stroh-Bauweise

Weiter: Kurs halten!

Beim Klimaschutz sind wir in Lüneburg durch unsere Planungen und die begonnenen Projekte gut aufgestellt.
Es geht jetzt in erster Linie um die konsequente Umsetzung bei der Energie- und Wärmegewinnung, bei der Mobilitätswende und auch beim Klimaschutz im Bau. Dafür setze ich mich weiter ein.
Neue Projekte zur Erzeugung regenerativer Energie & Wärme werde ich unterstützen und vorantreiben. Bei Erfolg des Pilotprojektes zur Gewinnung von Wärme aus Trinkwasser und einer entsprechenden Änderung der Trinkwasserverordnung, werde ich mich für eine Großanlage in Lüneburg mit dieser Technologie einsetzen. So könnten wir eine sichere, günstige und unabhängige Wärmeversorgung in unseren Netzen aus regenerativen Energien voranzutreiben. Zudem ist nach der beschlossenen Wärmeplanung ist auch die Notwendigkeit einer Kälteplanung zu prüfen.
Auch, um die Klimaneutralität zu erreichen, werde ich mich weiter für die Mobilitätswende einsetzen und auch dafür, dass die weiteren öffentliche Gebäude wo immer möglich nach Cradle-to-Cradle-Konzept gebaut werden. Das Konzept des Anne-Frank-Hortes muss als Blaupause für weitere Gebäude dienen: zum Beispiel für das Oberstufenzentrum und den Schulcampus auf dem Kreideberg.

Wichtig ist mir, dass wir in Lüneburg Klimaschutz praxisnah, sozial ausgewogen und wissenschaftlich fundiert umsetzen. Daher möchte ich in der Hansestadt einen Klimabeirat etablieren, der an die Arbeit des von mir als Oberbürgermeisterin initiierten Arbeitskreises Klimaschutz anknüpft. Damit Maßnahmen für den Klimaschutz nach der Planung nun auch in die Umsetzung kommen und nicht den notwendigen finanziellen Diskussionen zum Opfer fallen, werde ich mich weiter auf Bundesebene dafür einsetzen, dass Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankert wird.
(s. auch Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimafolgeanpassung, Bauen & Wohnen, Mobilität).

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