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Mobilität

Sichere Radwege, besserer ÖPNV und weniger Autoverkehr.

Wir brauchen eine gerechte Neuaufteilung des Verkehrsraums in unserer Stadt – egal, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder dem Bus. Verkehrsplanung darf nicht nur von der Windschutzscheibe her gedacht sein. Alle Verkehrsteilnehmenden – jung und alt – müssen gleichermaßen sicher, zuverlässig und möglichst barrierearm in die Innenstadt und in die Stadtteile kommen.
Darüber hinaus brauchen wir für die Entwicklung unserer Stadt eine gute und verlässliche Anbindung mit dem Zug nach Hamburg und Hannover. Insbesondere nach Hamburg müssen wir mittelfristig einen besseren Schienenpersonennahverkehr etablieren.

Bisher erreicht:

  • Verkehrsberuhigung im Wasserviertel, barrierearme Verbindung der Salzstraße am Wasser mit Lückenschluss zum Treidelpfad
  • Fortsetzung Fahrradring in der Haagestraße
  • Niedersachsens erste und einzige autofreie Schulstraße zu Hol- & Bringzeiten im Roten Feld
  • Einrichtung und Ausweitung von 30 km/h-Zonen bei Kitas und Schulen nach der neuen Straßenverkehrsordnung
  • Neue Sülze – Salzstraße als nächster Fahrradring-Abschnitt mit Polleranlage zur Verkehrsberuhigung
  • Umbau Uelzener Straße, Bleckeder Landstraße, Dahlenburger Landstraße und der Salzstraße – mit erheblichen Verbesserungen der Sicherheit für Rad- & Fußverkehr
  • Planung & Vorbereitung des Umbaus der Sternkreuzung und des Knotenpunktes Munstermannskamp / Soltauer Straße sowie Brückenneubau OHE-Brücke Soltauer Straße
  • 5-Jahres-Pläne zur Straßensanierung
  • Mobilitätszentrale im Bahnhof (mit Landkreis Lüneburg & Lüneburg Marketing GmbH)
  • kostenloses Innenstadt-Shuttle zu den Adventssamstagen und den verkaufsoffenen Sonntagen
  • Entwicklung eines nachhaltigen urbanen Mobilitätsplans (NUMP) unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit
  • Beitritt zum Radentscheid Anfang 2022
  • Fortschreibung Radverkehrsstrategie 2035
  • Zertifizierung als „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“
  • Bau & Sanierung wichtiger Radwegverbindungen in die Nachbargemeinden Bardowick, Reppenstedt und Vögelsen sowie Planung für Adendorf
  • StadtRAD-Erweiterung auf rund 30 Stationen in Stadt und Nachbargemeinden
  • zusätzliche Radabstellanlagen
  • Bahn-Reaktivierung Lüneburg–Soltau in 2029 mit Bahnhaltepunkten in Rettmer/Bahnhof und Uelzener Straße (Kurpark)
  • Verstetigung der Anbindung der Hansestadt an den kostenlosen Heide-Shuttle
  • Einrichtung eines Pendlerportals für die Qualitätsoffensive (gemeinsam mit Landkreis & der Marktplatz GmbH)

Weiter: Kurs halten!

Die Fertigstellung des bereits 2020 beschlossenen Fahrradrings um die Innenstadt bleibt mein zentrales Ziel. Von den insgesamt 2,5 Kilometern sind bislang lediglich rund 600 Meter umgesetzt. Der Abschnitt in der Salzstraße wird noch in diesem Jahr fertiggestellt, anschließend folgt der Bereich am Lambertiplatz. Dennoch haben die Ratsfraktionen von SPD, CDU und FDP die Beratung zur Fortführung des Gesamtprojekts vertagt und damit auch den weiteren Ausbau auf 1,9 Kilometern – darunter Marienplatz, Ochsenmarkt, Bardowicker Straße und Altenbrückertorstraße.
Dies verzögert ein für Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität wesentliches Infrastrukturprojekt, das mit 1,7 Mio. Euro Fördermitteln hinterlegt ist. Das sind 80 % der 3,2 Mio. Euro Kosten. Der Fahrradring ist ein entscheidender Baustein moderner Mobilität und muss vollständig umgesetzt werden.

Parallel dazu werde ich mich dafür einsetzen, dass wir die Maßnahmen des NUMP umsetzen und die Ziele des Radentscheids erfüllen – darunter jährlich 100 neue Fahrradabstellplätze, drei Kilometer neue Radwege und eben insbesondere den Bau des Fahrradrings.
Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass wir wichtige Verkehrsknotenpunkte wie die REWE-Kreuzung (Vor dem neuen Tore) und weitere im Sinne von Radverkehrsstrategie und Radentscheid für mehr Sicherheit umbauen.
Gleiches gilt selbstverständlich für die Umgestaltung des Marienplatzes. Weiterhin sollen noch mehr Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden. Die Beschilderung der Radschönrouten wird begonnen und zusätzliche Polleranlagen erhöhen die Sicherheit bei Veranstaltungen und sorgen für die Durchsetzung geltender Verkehrsregeln, ohne die Zufahrt für Anlieger, Gewerbe und Blaulichtfamilie einzuschränken.

Mit der Erneuerung der Amselbrücke als Radstraße, Maßnahmen zur Busbeschleunigung, der Umgestaltung der Scharnhorststraße, der Einführung von Tempo 30 km/h in der Schießgrabenstraße sowie der weiteren Entwicklung autoarmer und geschwindigkeitsreduzierter Wohnquartiere möchte ich eine sichere, klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität in unserer Stadt voranbringen.

Ein Park-&-Ride-System mit Shuttleanbindung an die Innenstadt halte ich nicht für sinnvoll, da ausreichend Parkplätze in den Innenstadtparkhäusern vorhanden sind. Daher werden die Menschen vermutlich weiter direkt in die Innenstadt fahren, statt einen Shuttleverkehr zu nutzen. Vielmehr halte ich einen Innenstadtshuttle, den wir im Jahr 2024 zu den Adventssonntagen eingeführt haben, auch ganzjährig für sinnvoll.

Darüber hinaus werde ich mich weiterhin für eine deutliche Verbesserung der regionalen Anbindung einsetzen: Mein Ziel ist ein 15‑Minuten‑Takt nach Hamburg, eine 30‑Minuten‑Taktung nach Hannover, der Neubau der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover entlang der A7. Und wir brauchen auch eine stündliche Anbindung nach Dahlenburg mit einem Haltepunkt in Wendisch Evern. Dafür werde ich mich ebenso einsetzen wie für die Reaktivierung der Bahnstrecke nach Bleckede. Ich bedauere, dass sich der Rat gegen eine Klage gegen die A39 entschieden hat, um die Fachplanung gerichtlich zu überprüfen.

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