Inhalte statt Populismus
Claudia Kalisch zum Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt: „Jetzt gilt es, zusammenzustehen“
Lüneburg, 8. September 2026 – Als „erschreckend deutlich“ bezeichnet OB-Kandidatin Claudia Kalisch das Abschneiden der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die politische Mitte sei durch dieses Ergebnis geschwächt, sagt sie, einen Niedergang der Volksparteien erwarte sie deshalb aber nicht – in Lüneburg schon gar nicht. „Was wir jetzt tun müssen, ist gemeinsam und hart daran zu arbeiten, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Ein Staat, der von Extremisten gelenkt wird, ist kein demokratischer Staat mehr.“
Gravierende Auswirkungen auf die Kommunalwahl am kommenden Sonntag erwartet Kalisch nicht. Wenn in Niedersachsen gewählt werde, gehe es um die Kommunen vor Ort und um die Hauptverwaltungsbeamt*innen, die sie führen. „Es geht um die Daseinsvorsorge in unseren Schulen, KiTas, Theatern und Museen, es geht um die Feuerwehr, um die Sportvereine und um vieles mehr, was den Alltag in dieser Stadt ausmacht.“ Niedersachsen sei nicht Sachsen-Anhalt, und eine Kommunalwahl sei keine Landtagswahl.
Den Erfolg der Rechtsextremen führt Kalisch auf jahrelangen Populismus zurück, der das politische Klima vergifte und den Boden für Extremisten bereite. Dagegen habe sie immer gehalten: mit Sachlichkeit, mit dem Blick auf das, was verbindet, mit der Stärkung von Ehrenamt und Engagement und mit der Beteiligung der Bürger*innen an den Entscheidungen ihrer Stadt. „Kurzum: mit Inhalten.“ Seit gestern klebt genau dieser Satz auf ihren Plakaten im Stadtgebiet – Inhalte statt Populismus.
Ihren Appell richtet die Kandidatin ausdrücklich an alle Demokrat*innen, unabhängig vom Parteibuch: „Lassen Sie uns Haltung zeigen gegen jede Art von Populismus und gemeinsam für unsere Demokratie kämpfen, mit Ehrlichkeit und mit Inhalten. Und gehen Sie am 13. September wählen. Jede Stimme zählt, auch hier in Lüneburg.“